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Privilegium Jacobi Konewka super manso uno penes villam Starzno Schlochau 20. April 1581. Stanislaus von Latalitz, Graff zu Labischin, auff Leslaw und Schlochaw Königlicher Haubtman. Fuegen allen und jeden, wes standts, wesens oder condition die sein, denen hierumb zu wißen von nöten, sonderlich aber in dieser Hauptmanschafft durch Gottes willen Uns künfftiger Zeit succedierenden Haubtleuten, mit diesem offenen brieve zu wißen: Demnach der vorsichtiger Jacob Koneffka, Königlicher Maiestet Unsers allergnedigsten Herrn Undertan von Starsen, verschienen ettlige Jar hero dem Königlichen Hause Schlochaw trewlich gedienet, auch hernach wegen der Landtgrentzen zwischen der Kron Polen und dem Furstenthumb Pommern zu verhüttunge eindrangs und verschmälerunge Höchstgemelter Königlicher May[este]t grundt und bodems von den begrentzten mit allem vleis sich angelegen sein laßen: Das wir demnach fur billigk angesehen, Ihme solche seine getrewe dienste und aufwartunge, und sonderlich, damit er auch hinferrne desto williger und vleißiger solche zu leisten beßere gelegenheit darzu auff der nähe, und also bey obgemelten Dorfe an der grentzen seine wonunge haben mögte, ihme alda auff gnedigsten consens und beliebunge Königlicher Maiestett mit ettligem Acker und deßelben Zubehörungen aus gnaden zu versehen: In maßen dan in Namen Königlicher May(este)t und kraft dieses brieves ihme und seinen Erben eine Hufe ackers, und daneben ein Werderchen, welches am ende des sehes gemelten Dorfes gelegen, im gleichen auch notturfftige Wiesen, auff ienseit des fließes Bra niederwertz bis an die Damerowische Brücke sich erstreckendt wie ihme solchs alles ausgewiesen und allermaßen in seinem Umbkreis und grentzen gelegen, mit allen und jeden Zubehorungen, nützungen undt gerechtigkeiten, wie die immer genennet werden mögen, neben auch freyer fischerey im Sehe Deprske mit einer kleppe zu seines tisches notturfft, kwitt und frey ohne ienigerley Dienste, Pflichte und Bürden, verliehen, verschrieben und ubergeben, solche erblich zu besitzen, zu genießen und zu gebrauchen als sein eignes erbligs freyes gutt nach bestem seinem und seiner Erben nutz, frommen undt wollgefallen. Davor er und seine Erben nach ihm, wie obgedacht, allein schuldigk sein sollen, neben andern des Dorfs Starsen einwönern auff Königlichen grundt und bodem an der oberwenten grentzen desto vleißigere und trewere auffsicht zu haben, damit solche in ihrem esse iederzeit erhalten, allenthalben an dem orte schade und eindrangk gewehret werde. Alls vermittelst dieses privilegii. Welchs wir mit Unserm Greffligen Pitzschafft unten angehengett, verwahren laßen. Geben und geschrieben auf dem Königlichen Hause Schlochaw am zwanzigsten Monatztage Aprilis, im Jare nach der gnadenreichen geburdt Christi Unsers lieben Herrn und Heylandts Eintausent Funfhundert ein und achtzigk. Quelle: Paul Panske: Documenta capitaneatus Slochoviensis (1471-1770). Torun 1935, S. 33-35. ^nach oben ^ |
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